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Mittwoch, 25. Juni 2014

Adieu, mon ami.


It's time to say good bye.


Alles hat seine Zeit und die ist nun vorbei, auf Wiedersehen.


Judika hat ihren Koffer gepackt und sagt: Arrivederci.


Ab sofort ist mein Blog unter einer neuen Adresse zu finden.


Ich hoffe meine Stammleser bleiben mir treu und folgen mir künftig unter: http://diejudika.de



 Judika, so heißt die rothaarige Puppe, einst innig geliebt von unserem zweiten Sohn.

Seit Herbst 2010 ist der Sohn Student in einer fernen Stadt, hat dort eine andere Liebe gefunden und ich danke ihm für die Ausführung des Umzugs auf Word-Press.
  


Dienstag, 24. Juni 2014

Dekokugeln


So habe ich sie gemacht:

  • Mir einen Strauß Rosen schenken lassen und mich lange daran erfreut
  • Blütenblätter der welkenden Rosenköpfe vorsichtig abgezupft und in Waschpulver gelegt
    (das Trocknen der  Blütenblätter dauert einige Tage, sie rascheln beim Anfassen und fühlen sich wie Papier an)
  • den schönsten Rosenkopf im Ganzen trocknen lassen
  • im Bastelladen Wattekugeln in unterschiedlichen Größen gekauft
  • etwas Tapetenkleister angerührt
  • die getrockneten Rosenblätter mit dem Kleister auf die Wattekugeln geklebt
  • die Wattekugeln dabei wie Klösse immer wieder in den Händen gerollt und mit Kleister benetzt - ein sehr sinnliches Gefühl
  • die Rosenkugeln auf einem Gitter liegend einige Tage durchtrocknen lassen, dabei immer wieder gewendet, damit sie nicht auf dem Gitter ankleben
  • die Rosenkugeln mit Tapenschutz eingepinselt um ihnen Glanz und mehr Haltbarkeit zu verleihen
  • meine Dekokugeln in ein Stück Baumrinde gelegt, mit wilden Brombeerranken umkränzt und fotografiert

andere Blütenblätterverwertung, gab es in älteren Posts bei mir bereits zu sehen:
eine weitere RosenkugelOstereier noch mehr Ostereier und noch mehr Eier und noch eine Blütenvase.


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Upcycling
Creadienstag
Link your stuff
Kopfkino
Helden des Alltags

Montag, 23. Juni 2014

Mohnprinzessin

Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben.
erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann,
weiß ich, es ist für mich zu spät,
zu spät, zu spät.

Ich wollte nie erwachsen sein
Songtext von Peter Maffay




Spielen kleine Mädchen heute noch mit Blumen? Flechten sie Kränzchen? Basteln sie aus Maiskolben Puppen? Träumen sie davon eine Prinzessin in einem roten Kleid zu sein?



Ich tue es manchmal. Ich spiele. Ich träume.



So auch heute abend.


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Makro-Montag
Monday-Mandala
Achtsamkeit

beerige Schokoladenkuchenwürfel





Am Freitag nach der offiziellen Verabschiedung der Abiturienten war ein Stehempfang angesetzt. Jeder der 171 Abiturienten sollte nach einem vorgegebenen Plan etwas mitbringen, ein gigantisches Büffet mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten entstand.




Unser Sohn war für trockenen Kuchen eingeteilt, meine Wahl fiel auf Schokoladenkuchen, den ich in handliche Würfel schnitt und  optisch mit frischen Erdbeeren und Erdbeerminzblättchen aufpeppte.




Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil
200 g Butter 
150 g Zucker 
200 g gemahlene Mandeln 
½ Päckchen Backpulver 
1 Eßlöffel Bourbonvanillezucker
1 Prise Salz 
Eier 
30 - 60 g Mehl (wer feuchte, klebrige Schokoladenkuchen liebt, lässt das Mehl weg)



Garnitur:
Puderzucker zum Bestäuben
Erdbeeren
Erdbeerminzblätter



  • Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter in der Mikrowelle (alternativ über Wasserbad) bei niedriger Leistung schmelzen lassen,  schmelzen lassen
  • Zucker, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker, Salz und Mehl vermischen 
  • Schoko-Butter-Masse unterrühren
  • Eier unterrühren


  • Teig in einen am Boden mit Backpapier ausgelegten Backrahmen 24 cm x 24 cm alternativ in eine  Springform (26 cm Ø) geben
  • Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa 40 Minuten backen
  • Abkühlen lassen
  • Kuchen mit Hilfe eines Lineals in Würfel schneiden
  • Kuchenwürfel mit Puderzucker bestäuben
  • auf Kuchenplatte anrichten
  • mit Erdbeeren und Minzblättern garnieren

Die Platte mit den erdbeerigen Schokoladenkuchenwürfeln war am Schluss komplett leergeräumt. Bei uns zu Hause ist die Meinung über den Geschmack geteilt, einige finden den Kuchen zu üppig und zu schokoladig, für mich hat er Suchtcharakter, das nächste Mal werde ich die Variante ohne Mehl probieren.


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Freitag, 20. Juni 2014

Kornblumen


Lange Zeit galten Kornblumen als Ackerunkraut und wurden so erfolgreich bekämpft, dass sie heute unter Naturschutz stehen. Mein Sträußchen pflückte ich auf den Erdhalde einer Straßenbaustelle, die Blumen wäre früher oder später von den Baggern zerstört worden.


Ursprünglich hatte ich vor, die Kornblumen ganz klassisch mit Kamille, Klatschmohn und Getreidehalmen in ein bauchige Vase zu stellen, doch dann fiel mein Blick auf die so besonders geformte rotglasierte Vase und ich entschied mich die blauen Schönheiten pur wirken zu lassen.


 Ihr Blau  wird nur vom Himmelsblau übertroffen.


Vor kurzem photographierte ich Hülsenfrüchte, Eure Kommentare zu diesem Photo veranlassten mich die Aufnahme vergrößern und auf eine Hartschaumplatte aufziehen zu lassen, sie dient mir heute als Hintergrundbild.


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Flower-Friday

Dienstag, 17. Juni 2014

Husch, Husch, sind fort!







Tja, schön wäre es, wenn sie denn fort wären die Nacktschnecken. Sie sind eine Plage.  Jeden Tag aufs Neue: Wir ziehen Gummihandschuhe an, sammeln die Viecher ein und fahren sie in den Wald. Jeden Tag wandern wieder neue Schnecken von den umliegenden Felder ein und das Spiel beginnt von Vorne. Was macht ihr gegen diese Plage?



Nachtrag:
Die Erdbeeren im Schälchen habe ich nicht zum Anlocken aufgestellt,  es war an jenem Morgen die Hälfte der Ernte samt abgelesener Nachtschnecken bis ich meine Kamera geholt hatte versuchten die Tiere zu flüchten. Haben sie nicht geschafft, ich brachte sie in den Wald.

Montag, 16. Juni 2014

Rhabarber trifft Beeren und Früchte

An der Längsseite unseres Grundstücks haben wir eine Hecke mit vielen unterschiedlichen Sträuchern gepflanzt.  Zwischen blühenden Sträuchern wachsen auch Sträucher die essbare Beeren tragen, einer davon ist die "Aronia melancocarpa"  zu deutsch "Schwarze Apfelbeere". Im vergangenen Herbst konnten die ersten Früchte geerntet werden. Die erbsengroßen schwarzen Beeren können wie Rosinen getrocknet oder zu Säften, Gelees und Marmeladen verkocht werden, vom Rohverzehr wird abgeraten, sie schmecken mir roh auch nicht. Teilweise gilt die Aronia als Heilpflanze weil sie reich an sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen ist. 250 g Apfelbeeren wanderten bei uns in die Tiefkühltruhe und wurden dort mehr oder weniger vergessen.


Schaut man die unreifen Früchte genauer an, erklärt sich auch warum sie Apfelbeeren heißen, sie sehen wie kleine grüne Äpfelchen aus. Zum Größenvergleich legte ich eine 1-Cent-Münze daneben.


Unser Aronia-Strauch ist 1 1/2 Jahre alt und inzwischen ca. 170 cm hoch.




Wie ich kürzlich am Marmelade kochen war erinnerte sich mein Mann an die Apfelbeeren,  ich verkochte sie mit gleichen Anteilen Himbeeren und Rhabarber, geschmacklich treten sie in dieser Kombination  nicht sonderlich hervor, jedoch färben sie die Marmelade dunkler. In der Lebensmittelindustrie wird die Aronia wegen ihres dauerhaften dunkelroten Farbstoffs  u. a. in Fruchtjoghurt gemischt. 


Verarbeitet habe ich insgesamt 3 kg Rhabarber.  Im Gegensatz zum Vorjahr verwendete ich ausschließlich Gelierzucker 3:1, also immer 3 Teile Frucht und 1 Teil Zucker, durch den größeren Fruchtanteil schmeckt die Marmelade noch fruchtiger, sollte jedoch unbedingt dunkel gelagert werden, weil sie sonst schnell ihre appetitliche Farbe verliert - hätte ich das mit der dauerhaften Färbung früher gelesen hätte ich die Aronia beeren unter alle roten Marmeladen gemischt.


Der Rhabarber stammt aus dem eigenen Garten, gleich draußen schnitt ich die Blätter ab und "spielte" erst ein wenig mit ihnen, bevor ich mich ans Marmelade kochen machte. Geschält habe ich nur die dicksten Stangen, bei den dünneren blieb die Schale dran. 


Aufs Photo schafften es nicht alle Gläser, denn einige sind bereits von uns leer gegessen (z. B. hier und hier) andere verschenkt. Zum Verschenken peppe ich die Gläser gerne mit besonderen Labels auf,  für den Eigengebrauch tun es einfache Etiketten. Weil es mich beim Gläser spülen immer nervt wenn der Kleber von den Etiketten nicht abgeht probierte ich etwas neues aus: die  Papierschildchen in Milch legen und so angefeuchtet auf die Gläser drücken, es hält super und beim Spülen lösen sich die Etiketten kinderleicht ab.


Voilà, meine diesjährigen Rhabarber-Kreationen: 




Aprikosen-Rhabarber-Vanille
500 g Aprikosen
500 g Rhabarber
330 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Himbeeren-Heidelbeeren-Rhabarber-Banane-Vanille
300 g TK-Himbeeren
300 g TK-Heidelbeeren
150 g Rhabarber
150 g Banane
300 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Aronia-Himbeeren-Rhabarber
250 g Aroniabeeren
250 g Rhabarber
250 g TK-Himbeeren
250 g Gelierzucker
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Himbeeren-Rhabarber-Vanille
500 g TK-Himbeeren
500 g Rhabarber
330 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote

Erdbeeren-Rhabarber
500 g Erdbeeren
500 g Rhabarber
330 g Gelierzucker 3:1
ausgekratztes Mark einer halben Vanilleschote


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Makro-Montag
my Monday mhhhhh

Samstag, 14. Juni 2014

Gartenfrühstück


Ich liebe es draußen zu frühstücken, doch bevor ich mich setzen darf werde ich von unseren beiden Katzen genötigt, mein Frühstück auf der Flechtbank abzustellen und  erst sie zu versorgen.


Bauernbrot, dick belegt mit Weichkäse und mit Marmelade bestrichen, dieses Mal Rhabarber-Aprikose-Vanille und Rhabarber-Himbeere-Vanille, handgefilterter Bohnenkaffee mit viel Milch ohne Zucker.


Das Schildkrötchenbrettchen gehört schon über ein Vierteljahrhundert zu unserem Hausstand.


Der Quittenbaum wird dieses Jahr erstmals Früchte tragen - hoffe ich zumindest.


 Dem wachen Blick der schwarzen Katze entgeht nichts, sie beobachtet Vögel in der Hecke.


Ich wandere in die Sonne, trinke einen zweiten Becher Kaffee und lese in einem Sprüchekalender.


Noch überragt der wilde Klatschmohn die Topinambur, bis zum Herbst werden die Topinambur an die zwei Meter hoch wachsen und leuchtend gelbe Blüten bekommen.


Die Photos stammen vom Pfingstsamstag, weitere Gartenbilder von dieser Woche, natürlich  auch mit Klatschmohn  hier und hier.


Heute morgen um 7:00 Uhr zoomte ich für die Raumfee den Blick aus unserem Badezimmer  heran. Mystisch finde ich die Stimmung auf den beiden folgenden Bildern, als wolle jemand von oben eine Botschaft schicken.



verlinkt zu:
Samstagskaffee
IN HEAVEN
wilde Gärten