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Freitag, 13. Juni 2014

Klatschmohn & Schokominze


Wilder Klatschmohn gehört  zu meinen Lieblingsblumen, er blüht derzeit an einigen Ecken in unserem Garten und auf den Feldern sowieso.




Am Pfingstmontag machte ich es mir draußen zum Frühstücken gemütlich.


Mein derzeitiges Lieblingsfrühstück: Eine Scheibe Bauernbrot mit Weichkäse und Marmelade, dieses Mal war es Rhabarber-Himbeer-Vanille.


Später gesellte sich unser vierter Sohn zu mir und entdeckte sein neues Lieblingsgetränk:
Schokominze als Tee aufgebrüht.





 "Die Klatschmohnfrau" ist ein Buch das ich sehr mag,  mehr darüber hier und einen Blick ins Buch hier.


Zweige vom  Bauernjasmin leisten im Haus dem  Schaf und dem kleinen Prinzen Gesellschaft.




verlinkt zu:


Donnerstag, 12. Juni 2014

Schattenplätzchen


Welch ein Genuss an den Pfingstfeiertagen keinerlei Verpflichtungen zu haben, sondern einfach zu Hause bleiben zu dürfen. 


Liegestuhl aus dem Winterlager holen, Schattenplätzchen im Garten suchen, lesen, erfrischenden Minztee trinken, Seele baumeln lassen, Vögel zwitschern hören.


Auf Kissen kuscheln, den Blick nach oben wenden...



... freuen über weiße Blüten, grüne Blätter, blauen Himmel, Farben und Gerüche sammeln  für dunkle Tage.


...lesen und  Tagträumen.


Klatschmohn pflücken, dösen,  vom Wind streicheln lassen...


Blütenpracht des Permuttstrauchs / Kolkwitzia bewundern.


Keinen Augenblick meines Lebens kann ich festhalten oder wiederholen. Aber wenn ich ihn bewusst erlebt und mich an ihm erfreut oder aus ihm gelernt habe, dann brauche ich ihm nicht nachzutrauern.
Quelle unbekannt


verlinkt zum:
Fotoprojekt Sitzgelegenheiten
Monatsmotto Achtsamkeit

Sonntag, 8. Juni 2014

rhabarberrhabarberrhabarber



ganz nah dran


ein bißchen weiter weg


noch ein bißchen weiter weg


von oben


von noch weiter oben


Nachdem ich mit Rhabarberblätterspielen fertig war kochte ich Rhabarbermarmelade dabei erinnerte ich mich an einen genialen Zungerbrecher:


Bei Mrs. Columbos Sonntagsrätsel gibt es heute ein herrlich altmodisches Rhabarberlied zu hören.


verlinkt zu:
Perspektivwechsel - eine Idee von Mein Augenblick
Monday-Mandala - eine Idee von Babajeza
Makro-Montag - eine Idee von glasklar & kunterbunt

Samstag, 7. Juni 2014

Stippvisite nach Nürnberg


Eine organisierte Fahrt des Arbeitgebers führte uns am Mittwoch für ein paar Stunden nach Nürnberg. Mittags um 12:00 Uhr begann die Stadtführung am Hauptmarkt und wir sahen  das "Männleinlaufen". Über dem Hauptportal der Frauenkirche sind die einstigen Kurfürsten und der Kaiser in einem Uhrwerk dargestellt. Während die Kirchenglocken läuten öffnet sich unter dem Ziffernblatt der Uhr ein Tor und kunstvoll gestaltete Figuren erscheinen und umrunden den Kaiser. Die blaue Kugel über dem Ziffernblatt zeigt die Mondphasen an.


Die Stadtführerin trug die Tracht einer Lebküchnerin und erklärte etwas langatmig warum die Lebkuchen in Nürnberg so erfolgreich wurden.


Vor dem Dürerhaus steht eine Bronzeskulputur von Jürgen Goertz aus dem Jahr 1984.
Der Dürerhase ist auf eine  Art zum Weise verfremdet, dass ich eine Gänsehaut bekam. Laut Stadtführerin wolle der Künstler mit seiner Darstellung auf Tierqäulerei aufmerksam machen: Tiere leben in zu engen Ställen, erhalten kein artgerechtes Futter und werden geschunden.


Am Nachmittag gab es herrliches Sommerwetter und wir konnten unseren Nachmittagskaffee genießen:


Für mich Espresso, für meinen Mann Cappuccino


Es ist erstaunlich wie ruhig und idyllisch die Gässchen an der Pegnitz ein paar Meter abseits von der Einkaufsmeile und den Touristenströmen sind. Es war sicherlich nicht unser letzter Besuch in Nürnberg, ich wünsche mir dieses Jahr mit meinem Mann das Bardentreffen  - ein großes Umsonst & Draußen Musik-Festival zu besuchen.


verlinkt zu:
IN HEAVEN
Samstagskaffee

Freitag, 6. Juni 2014

Bitte, zeichne mir ein Schaf...

...lauten die ersten Worte die der kleine Prinz an den verunglückten Piloten richtet.  Vor kurzem bekam ich ein Schaf geschenkt, es erinnerte mich an eines der Kultbücher der 80iger Jahre und so holte ich meine alte Ausgabe aus der Versenkung und lies mich nach vielen Jahren erneut vom Kleinen Prinzen bezaubern. 


Mein Schaf schnuppert an einem Zweig vom Pfeifenstrauch, auch Gartenjasmin oder Bauernjasmin genannt.


Die weißen Blüten locken mit ihrem frischen fruchtigen Duft viele Bienen an.





Eine der Kernaussagen des zauberhaften Buches habe ich aufgeschlagen. Heute habe ich gesehen, dass es eine in Leinen gebundene Sonderausgabe des Klassikers mit den Zeichnungen des französischen Schriftstellers gibt und habe sie mir bei meiner Buchhändlerin vor Ort bestellt.


verlinkt zu:
Friday-Flowerday, eine Idee von Holunderbluetchen Holly Flower

Dienstag, 3. Juni 2014

Beanbag


Was zum Kuckuck ist ein BEANBAG?


Ein mit Hülsenfrüchten gefülltes Kissen.


Und was macht man damit?


Es dient mir beim Fotografieren als Stativersatz, wenn es schnell gehen soll oder das Stativ schlichtweg unhandlich ist. Den Beanbag kann ich aufs Autodach, auf eine Mauer, einen Ast, einen Holzstapel, ein Autofenster oder sonst wohin legen. Die Kamera presse ich ins Kissen und richte sie aus. Anschließend kann ich mit Selbstauslöser fotografieren. Nach dem Fotografieren kann ich meinen Kopf darauf legen oder mich darauf setzen und eine herrliche Massage bekommen.



Genäht habe ich mein Bohnensäckchen aus einem Baumwolltop, das ich vor ein paar Jahren im SSV gekauft hatte, ich mag / mochte die Farben und das Muster sehr, leider hatte das Top eine schlechte Passform und spannte über der Brust. Das Top hat in der linken Seitennaht einen Reißverschluss den habe ich zum Hülsenfrüchte einfüllen gelassen, die andere Seite habe ich dann genau so schräg geschnitten und somit ein trapezförmiges Kissen erhalten. Mein Beanbag ist ca. 25 cm hoch, an der oberen Kante 36 cm und an der unteren Kante 26 cm breit. 1 kg Hülsenfrüchte habe ich eingefüllt. Für den Hardcover-Einsatz werde ich mir noch ein zweites Kissen mit wasserabweisender Oberfläche nähen, so dass ich die Kamera auch ins nasse Gras etc. legen kann. Wer wissen will die Erbsen, Bohnen und Linsen von nahem aussehen schaut hier es ist eine fertige Mischung für Eintopfgerichte, die ich am Sonntag mehr oder weniger zufällig in das Säckchen gefüllt habe.
Nachtrag:
Es waren 2 kg Hülsenfrüchte, man kann natürlich auch Kirschkerne, Dinkelspelzen, Vogelfutter oder sonstiges kleinteiliges Material einfüllen, gerade fällt mir ein, irgendwo müsste ich noch ein Körnerkissen von der Babyzeit unser Söhne haben, auch das könnte man als Stativersatz nehmen, natürlich kann man es auch ohne Reißverschluß arbeiten.... Für mein geplantes Outdoor-Säckchen nehme ich aus Gewichtsgründen vielleicht Styropor, das muss ich aber noch testen ob die Kamera dann sicher aufliegt, bei den Hülsenfrüchten funktioniert das prima.



 verlinkt zu:

Upcycling-Dienstag, eine Idee von Nina
http://www.creadienstag.de/2014/06/126.html, eine Idee von Anke
Link your stuff, eine Idee von Meertje
Kopfkino, eine Idee von Scharly

und weil so vielen Menschen mein Bohnensäckchen gut gefallen hat und ich heute es zum Fotografieren eingesetzt habe erkläre ich es jetzt noch zum Helden des Alltags, gesammelt von Ninotschkas Konfettiregen

Montag, 2. Juni 2014

Hülsenfrüchte





von vorne nach hinten:

rote Linse
braune Linse
Pintobohne
Erbse
Kichererbse
weiße Bohne
rote Bohne

verlinkt zu
Markro-Montag, eine Idee von glasklar & kunterbunt



Donnerstag, 29. Mai 2014

Zeichen setzen.

Gestern am ersten WORLD BLOOD CANCER DAY ( zu deutsch Weltblutkrebstag) rief die DKMS - Deutsche Knochenmarkspenderdatei – dazu auf ein Zeichen zu setzen um den Blutkrebs zu besiegen. 


Ich muss ehrlich zugeben, dass ich vor ein paar Wochen wie ich die Kissen nähte noch nicht wußte, dass die DKMS das „&“ Zeichen als ihr Erkennungszeichen gewählt hat.  Das ist wieder einer dieser Zufälle, die das Leben bringt, damals wollte ich nur verschiedene Techniken ausprobieren um mit Hilfe von Schablonen Muster auf Stoffe zu bringen.


Ich habe mich bereits vor einigen Jahren typisieren lassen und in meinem Bekanntenkreis gibt es einen Mann der einem anderen Mann bereits zweimal Stammzellen gespendet hat und ihm damit vermutlich das Leben gerettet hat. Nähre Informationen über die Deutsche Knochenmarkspenderdatei gibt es auf der Web-Site der DKMS.  



So habe ich die & - Zeichen auf den Stoff gebracht:


Zunächst eine Schablone hergestellt:
  • Ein "&" auf Overheadfolie ausgedruckt und  das "&" mit Cuttermesser und Schere ausgeschnitten
  • Die Schablone mit wieder ablösbaren Sprühkleber auf ein Stück Leinenstoff geklebt
  • Rasierschaum auf eine Ablageschale gesprüht
  • schwarze Stoffmalfarbe mit dem Rasierschaum vermischt
1.Versuch:
Rasierschaum-Farbgemisch mit einer Schaumstoffwalze auf die Schablone gerollt
  • mit einem Teibschaber den Rasierschaum wieder abgenommen
  • Schablone mit Küchenkrepp abgetupft
  • Schablone vorsichtig abgezogen
  • Schablone abgewaschen

1. Ergebnis:
 Die Farbe ist zum Teil unter die Schablone gelaufen, das "&" hat eine hässliche Beule an der Unterseite

2. Versuch:
eingefärbten Rasierschaum mit einem Borsten-Schablonier-Pinsel aufgetragen

  • 2. Ergebnis:
    sehr gut
  •  3. Versuch:
    eingefärbten Rasierschaum mit Schwammpinsel aufgetragen

    3. Ergebnis:
    Perfekt



    Aus den bemalten Stoffen nähte ich zwei kleine Kissen und bügelte beide von der linken Seite sehr heiß.
    Das erste Kissen wusch ich sofort mit der Waschmaschine, die Farbe ist etwas ausgeblutet.
    Das zweite Kissen wusch ich erst nach drei Wochen, die Farbe ist im Stoff haften geblieben.

    ein anderes Experiment mit Rasierschaum: hier und was ich daraus gemacht habe: hier


    eines der beiden  Kissen habe ich für mich genäht, das andere werde ich verschenken.

    verlinkt zu:
  •  RUMS - Rund ums Weib am Donnerstag
    Kanoschl: Kreatives Päuschen
    Selbermacherinnen  am Freitag